Wie kam es zu dieser Verfügung

Diese Seite beleuchtet die Geschichte hinter der Verfügung ab dem Zeitpunkt der Befragung auf der Allmend.

Allgemeine Anmerkung

Die öffentliche Befragung zur Nutzung der Allmend Brunau in Zürich fand vom 19. August bis zum 17. September 2023 statt.

Zentrale Erkenntnisse und Massnahmen

  • Hundefreie Zonen: Es besteht der Wunsch nach einer besseren Trennung. Als direkte Reaktion mäht die Stadt im hundefreien Bereich zusätzliche Wege aus, damit Joggende dort ungestört ihre Runden drehen können.
  • Beschattung und Bäume: Viele Teilnehmende wünschten sich mehr Schattenplätze auf den weitläufigen Wiesen. Die Stadt plant deshalb die Pflanzung zusätzlicher Bäume.
  • Konflikte untereinander: Trotz des enormen Nutzungsdrucks funktioniert das Nebeneinander von Spaziergänger*innen, Velofahrer*innen, Hunden und Sporttreibenden grundsätzlich gut. Anpassungen erfolgen primär im operativen Unterhalt und der Besucherlenkung vor Ort.

Der Bericht hält fest:

Im Konzept selbst wird es kurzfristig keine grösseren Änderungen geben. Allenfalls werden die Aussagen zu den Veranstaltungen präzisiert. Das ist aber noch offen.
Ein offener Punkt ist ebenfalls die im Konzept bereits vorgesehene hundefreie Zone an der Sihl, die zusammen mit der seitens Kanton geplanten Sihlrenaturierung umgesetzt werden soll. Da es sich dabei um ein Projekt mit längerem Planungshorizont handelt, prüft Grün Stadt Zürich, ob und wie sich allenfalls eine Übergangslösung mit einem hundefreien Bereich an der Sihl realisieren lässt.
Passieren wird etwas beim Betrieb, zu dem in der Umfrage zahlreiche Anregungen eingingen. Konkret heisst das:

  • Meine Kolleg*innen vom Unterhalt werden im hundefreien Bereich bereits dieses Jahr einen Weg ausmähen. Das wird alle freuen, die regelmässig joggen und nun dort eine Runde absolvieren können.
  • Voraussichtlich nächstes Jahr werden wir zusätzliche Bäume für mehr Schatten pflanzen.
  • Ausserdem prüfen wir, ob wir ein Kompotoi aufstellen können.
  • Auch die derzeit laufenden Arbeiten zum Fabrikkanal werden die Attraktivität steigern und diesen Bereich aufwerten.  
  • Zudem wird dieses Jahr das Sportangebot um eine Slackline-Anlage ergänzt. Das Sportamt hat sich ausserdem zum Ziel gesetzt, bis 2025 den Bike- und Skaterpark zu beleuchten.


Die Mitwirkungsgruppe

Anlässlich einer Begehung am 19.11.2024 wurden die Resultate der Arbeitsgruppe begangen und zusammengegfasst:
Es gab 5 Standorte:
Standort 1 und 2: Beim Greencity: Dort verkehren heute schon keine Hunde  oder dann nur an der Leine - diese Standorte wurde von uns Hündelern als einer der möglichen Standorte gutgeheissen. Hinzu kommt, dass man gerade im Greencity die Wohnungen beworben hat mit dem Hinweis, dass dort Hunde erlaubt seien. Nun hat die Stadt dort aber Genossenschaftwohungen gebaut in denen Haustiere verboten sind - diese Bewohner stören sich nun an den Hunden!
Standort 3: Das ist der Standort der nun in der Verfügung auftaucht: Wir haben klar darauf hingewiesen, dass dort Gewohnheitsrecht herrscht und dass das nicht geht weil die Hunde von der anderen Seite herüberschwimmen.
Standort 4: Grillplatz. Das haben wir klar abgelehnt - das ist zu nahe am Richi Kiosk
Standort 5: Neben den Sportanlagen - das war der zweite Standort, wo es die Hündeler kaum betrifft.

Protokoll herunterladen

Was nun als Verfügung vorliegt

Das Resultat einiger Sitzungen und einer Begehung ist nun, dass der Stadtrat genau eine der ungeeignetsten Flächen den Hündelern wegnimmt und einen regelrechten Krieg entfacht. Leider dienen alle Mitwirkungsgruppen der Stadt dazu, dass man längst Beschlossenes noch "breit abgestützt" legitimieren will. 

1. Hunde brauchen 45 Minuten freien Auslauf. Die Strecke vom Parkplatz über die Allmendbrücke auf dem Damm auf der linken Seite der Sihl bis zur Höckelerbrücke und auf dem rechten Sihl Ufer zurück dauert gerade diese 45 Minuten. Daher wird diese Strecke von vielen benutzt. Gerade im Sommer, wenn es heiss ist laufen wir mit unseren Hunden gerne auf der rechten Uferseite der Sihl entlang. Von April bis ende Juli müssen wir auf der linken Seite der Sihl die Hunde auf weiten Strecken an die Leine nehmen, weil der Hundefreulauf näher als 50 m vom Wald entfernt ist.

2. Auf dem Weg, den man uns nun wegnehmen will, weichen wir den Velos auf der nationalen Veloroute welche auf dem Damm verläuft aus. Eine Sperrung dieser Strecke wird konsequenterweise grosse Konflikte zwischen Velo und Hund geben.

3. Wir sind nicht gegen einen hundefreien Zugang zur Sihl, oschon im ganzen Sihltal Leinenpflicht besteht und es kilometer lange Zugänge ohne Hund gibt! Es zeugt nicht von Feingefühl und Sachkompetenz, wenn man die ungeeignetste Stelle hundefrei machen will. Es gibt 2 -3 bessere Flächen.

4. Der Entscheid des Stadtrates ist weltfremd! Wie kann man eine hundefreie Fläche mitten im Hundegebiet einplanen? Genau gegenüber baden unsere Hunde uns schwimmen auf das hundefreie Gebiet hinüber. Oben auf dem Damm laufen wir dann mit unseren Hunden. welche die Fläche verbellen werden. Alle Zugänge zu dieser Fläche füren durch intensiv genutztes Hundegebiet? Somit wird die Fläche leer bleiben, weil alle die dort hinwollen ja Angst haben vor Hunden und somit einen grossen Bogen machen werden um diese Fläche. Eine derartige Planung ist unserer Stadt nicht würdig! Man darf ohne weiteres spekulieren, dass es gar nicht um den hundefreien Zugang zur Sihl geht, sondern um eine längst beschlossene Sache die man nun durchdrücken will: Die Verbannung der Hunde von der Allmend.

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Was heute gilt: Merkblatt der Grün Stadt Zürich
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Der rote Bereich liegt in Zone 4 (Hundefreilauf)